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Auf der Umweltmesse: terra
Auf der Umweltmesse: terra

14.11.2007 | Tonja Mannstedt

Ein voller Erfolg war der Auftritt unserer Gruppe auf der Umweltmesse terra. Wir forderten mit Unterschriftensammlungen die Bundesregierung auf, im öffentlichen Bereich nur noch Produkte aus FSC-Holz zu verwenden. Aktueller Anlaß war der bevorstehende UN-Urwaldgifel, der vom 7. bis 19. April 2002 in Den Haag stattgefunden hat. Die Minister der Vertragsstaaten der Konvention für biologische Vielfalt (COP6-CBD) wollten dort einen zehnjährigen Aktionsplan für die Urwälder erarbeiten.

Hintergrund
Auf der Umweltmesse terra informierten über 200 Aussteller im März 2002 15.000 Besucher rund um das Thema Umwelt. An unserem Messestand erfuhren sie alles über FSC-zertifiziertes Holz, Recyclingprodukte und die Zerstörung der Urwälder. Aktueller Anlaß war der bevorstehende UN-Urwaldgifel der Regierungen der Welt am 7. bis 19. April 2002 in Den Haag. Die Minister der Vertragsstaaten der Konvention für biologische Vielfalt (COP6-CBD) wollten dort einen zehnjährigen Aktionsplan für die Urwälder erarbeiten. Greenpeace forderte die Bundesregierung auf, sich in Den Haag für einen sofortigen Abholzungsstopp in Urwäldern einzusetzen.

Grün wie der Urwald
Die Stoffleinwand der Stellwände und die Tischdecken an unserem Messestand, alles strahlte in sattem Urwaldgrün. Über unseren Köpfen hing ein Urwaldtransparent von der Decke, auf dem wir Rettet die Urwälder forderten. Messebesucher konnten in Ruhe an unseren grünen Infotischen in Greenpeace-Broschüren zum Thema Urwald blättern, Recyclingschulhefte von Greenpeace kaufen oder das FSC-Vorzeigeholz und Baumscheiben verschiedener Baumarten in Augenschein nehmen. Der informative Blickfang war die Urwaldausstellung von Greenpeace Deutschland.

Vor der Messehalle stand Sparky, ein fünf Meter großer, mit Luft gefüllter Braunbär, und erwartete die Besucher mit einem gelben Transparent und der Forderung Rettet die Fantastischen 7 (Urwälder). Flyer und Unterschriftenlisten, in denen die Bundesregierung aufgefordert wurde, im öffentlichen Bereich nur noch Produkte aus FSC-Holz zu verwenden, wurden den Besuchern schon am Eingang in die Hand gedrückt.

Sparky lockte besonders Kinder und Eltern an, sowie die beiden hannoverschen Zeitungen, die Pressemappen und Informationen zu den Greenpeace-Forderungen für Den Haag erhielten. Zahlreiche Vorbeigehende blieben aufgrund des Sounds und der wechselnden Bilder der Power-Point-Präsentation stehen.

Der dritte Greenpeace-Standort war in der Kinderecke, wo unter Anleitung die Fußspuren der exemplarisch sieben gefährdeten Urwaldtiere auf Stoff gedruckt werden konnten.

Auch ein Greenpeace-Bär lief über die Messe und bat Besucher um Unterschriften.

Ergebnis
Unser Messeauftritt auf der terra 2002 war ein Erfolg: Wir sammelten 1.500 Unterschriften gegen die Urwaldzerstörung und für einen sofortigen Abholzungsstopp.
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