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e.on = atommüll ohne ende
e.on = atommüll ohne ende

10.04.2010 | Victoria Student

Hannover, 20.04.10 - Greenpeace Hannover protestierte gegen die unverantwortliche Atompolitik von e.on, während sich indes ein endlagerloses Atomfass auf die Suche nach einem sicheren Lagerplatz machte.

Doch auch die Passanten konnten dem Atomfass in dieser Frage nicht weiterhelfen. Dies ist auch nicht verwunderlich, ist die Endlagerfrage bisher weltweit völlig ungeklärt. Atomkraft ist und bleibt eben eine gefährliche Risikotechnologie.
Dennoch entstehen pro Jahr in den deutschen Atomkraftwerken bei der Stromproduktion etwa 400 Tonnen an hochradioaktivem Atommüll.
Passanten konnten daher in kleinen Mini-Atommüllfässchen ihre Unterschrift, als Protest gegenüber der Atomkraft, abgeben.


e.on = Atommüll ohne Ende!
e.on Kernkraft als größte private Kernenergiegesellschaft Europas hat u.a. seinen Sitz am Mühlenberg in Hannover und ist an 11 von den 17 vorhandenen deutschen Atomkraftmeilern beteiligt und somit der größte Atommüll-Produzent in Deutschland. Daher vertritt e.on in Deutschland auch die Laufzeitverlängerung, sowie weltweit den Neubau von Atomkraftwerken.

Atomkraft ist gefährlich und vor allem unnötig!
Gerade in den letzten Jahren hat sich immer wieder gezeigt, dass eine sichere Lagerung der nuklearen Abfälle nicht möglich ist (siehe z.B. marode Lagerstätte Asse). Die Kosten für die Atommüllentsorgung und Sanierung der Asse hat dabei größtenteils der Steuerzahler zu tragen - von den Gefahren z.B. fürs Grundwasser u.ä. mal abgesehen.

Der >Klimaschutz: PlanB 2050< von Greenpeace macht hingegen deutlich, wie auf Grundlage der Erneuerbaren Energien, durch den Umbau der Stromnetze und den Vorrang der effizienten Energienutzung und -einsparung, eine verlässliche Stromversorgung ohne Atom und Kohle gewährleistet werden kann.


Greenpeace fordert daher von e.on:
• Schluss mit der Atommüllproduktion! Ausstieg statt Weiterbetrieb der gefährlichen Atomkraftwerke!
• Übernahme der Verantwortung für den produzierten Atommüll!
• Förderung und Aufbau einer flexiblen Energieversorgung auf Basis der regenerativen Energien!


Machen Sie Ihren persönlichen Atomausstieg - beziehen Sie Strom von einem ehrlichen Ökostromanbieter! Weitere Informationen u. a.:
www.atomausstieg-selbermachen.de oder www.greenpeace.de


LESEN: Klimaschutz Plan B 2050 von Greenpeace

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