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Einwendungen gegen den Neubau des Kohlekraftwerks Staudinger erheben!

16.07.2009 | Silke Schneider

Enercity investiert weiterhin in den Klimakiller Kohle. Am 13.07.2009 wurde das formelle immissionsschutzrechtlich Genehmigungsverfahren für den E.ON-Neubau des Steinkohleblocks 6 am Standort Großkrotzenburg (Staudinger) in Hessen eingeleitet. Die Greenpeace Gruppe Hannover hatte in der Vergangenheit immer wieder berichtet und gegen das Vorhaben protestiert. Die Stadtwerke Hannover (enercity) sind an dem Neubau mit 300 Mio. Euro beteiligt. Enercity hält trotz der zahlreichen Bürgereinwände in Hessen und Hannover am Bau des umstrittenen Kohlekraftwerks fest!

Dies ist das letzte Verfahren in der Kette der Genehmigungen für Block 6 und somit auch die letzte Möglichkeit, Einwendungen gegen den Neubau zu erheben. E.ON hat noch keine Baugenehmigung, daher ist es keinesfalls zu spät ist, den Bau von Block 6 zu verhindern! Zum Neubau von Block 6 des Kohlekraftwerks Staudinger in Hessen liegen ab dem 21.07.2009 die Antragsunterlagen zur Einsicht aus. In der Zeit vom 21.07. bis zum 03.09.2009 können Einwendungen gegen das Vorhaben beim Regierungspräsidium und den Auslegungsstellen erhoben werden. Die Genehmigungsbehörde (Regierungspräsidium Darmstadt) hat dazu am 09.07.2009 eine Presseerklärung herausgegeben:
Presseerklärung

Es ist wichtig, dass möglichst viele Einwendungen zusammen kommen, um den Neubau noch zu stoppen! Einwendungen kann jede/r erheben. Egal ob er/sie in Flensburg oder München oder eben Hannover lebt. Die Sache ist recht einfach und dauert nur ein paar Minuten. Der Rechtsanwalt der Bürgerinitiative Stopp Staudinger hat auf seiner Homepage Textbausteine für die Einwendungen zusammen gestellt. Anhand der Textbausteine kann jeder individuell seine Einwendung schreiben:
Vorlage Einwendungen

Weitere Informationen sind auf der Internetseite der Bürgerinitiative Stopp Staudinger zu finden:
BI Stopp Staudinger

Die eingehenden Einwendungen werden voraussichtlich ab 10.11.2009 gemeinsam mit E.ON in einem Erörterungstermin diskutiert. Danach soll über die Genehmigungsfähigkeit des Antrages entschieden werden.

Greenpeace fordert STOPP Klimakiller Kohle! Und damit STOPP Staudinger - keine 300 Mio. von enercity für Staudinger!
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