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Gegen Ölverschmutzung in Sibirien
Gegen Ölverschmutzung in Sibirien

14.11.2007 | Tonja Mannstedt

Die Greenpeace-Jugendgruppe Hannover breitete am 9. März 2002 mitten in der Innenstadt von Hannover rund 160 Kilogramm ölverseuchte Erde aus: Sie standen für die insgesamt über 40 Tonnen verseuchtes Erdreich, die Greenpeace-Aktivisten im September 2000 in Sibirien eingesammelt hatten. Und zwar dort, wo durch marode Pipelines täglich zirka 42.000 Tonnen Erdöl ins Erdreich gelangen. Schon seinerzeit hatten Verantwortliche der russischen Partnerfirma von Elf versucht, diese Aktion zu verhindern.

Hintergrund
Die Greenpeace-Jugendgruppe Hannover protestierte gegen die Ölverschmutzung großer Gegenden in der Sibirischen Tundra. Bei der Förderung von Erdöl gelangen ca. 42.000 Tonnen Erdöl pro Tag durch marode Pipeline ins Erdreich. Greenpeace hat TotalFinaElf (ursprünglich nur Elf) seit April 2000 wiederholt auf diese Mißstände hingewiesen und aufgefordert, die Umweltverschmutzung zu stoppen.

TotalFinaElf hat bisher nicht reagiert und versucht, die kritische Internetseite www.oil-of-elf.de gerichtlich verbieten zu lassen, was jedoch am 23.10.2001 vom Kammergericht Berlin zurückgewiesen wurde.
Sibirisches Erdöl mitten in Hannover


Zehn Jugendliche von der Greenpeace-Jugendgruppe Hannover breiteten am Samstag, den 9. März 2002, mitten in der Innenstadt von Hannover rund 160 Kilogramm ölverseuchte Erde aus: Sie standen für die insgesamt über 40 Tonnen verseuchtes Erdreich, die Greenpeace-Aktivisten im September 2000 in Sibirien eingesammelt hatten. Schon seinerzeit hatten Verantwortliche der russischen Partnerfirma von Elf versucht, diese Aktion zu verhindern.

Hinter dem Erdhaufen stand unserer Banner mit dem Satz TotalFinaElf: Gewinne im Westen durch Ölpest im Osten. Wir verteilten über 3.000 Flugblätter und Broschüren. Die Passanten konnten die verseuchte Erde anfassen, den Ölgestank darin riechen.

Ergebnis
Die Resonanz auf die Aktion war gut. Der überwiegende Teil der Passanten hat uns angesprochen und nachgefragt, was sie als Verbraucher ganz konkret tun können.
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