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Gletscher-Ausstellung in Hannover
Gletscher-Ausstellung in Hannover

14.11.2007 | Tonja Mannstedt

Vom 2. bis zum 21. April 2005 hat die Greenpeace-Gruppe Hannover zusammen mit dem Team50Plus erstmals die Gletscherausstellung von Greenpeace und der Gesellschaft für Ökologische Forschung (GÖF) in Hannover ausgestellt. Die einzigartige Fortodokumentation war in der Technischen Informationsbibliothek und Universitätsbibliothek (TIB/UB), Welfengarten 1 B zu sehen. Die Ausstellung dokumentiert eindrucksvoll den Rückgang der Alpengletscher durch den Vergleich alter Darstellungen mit Fotos der aktuellen Situation.

Hintergrund
Was tausend Jahre Bestand hatte, lassen wir in wenigen Jahrzehnten verschwinden! Die Gletscherausstellung von Greenpeace zeigt eindrucksvoll, wie riesige Gletscher wie der Pasterze am Grossglockner unwiederbringlich dahinschmelzen. Die Erwärmung des globalen Klimas führt zu diesem dramatischen Rückzug der Alpengletscher.

Unterstützt von Greenpeace e.V. arbeitet die Gesellschaft für ökologische Forschung (GÖF) seit 1999 an einer alpenweiten Fotodokumentation dieses Gletscherrückzugs. Der Vergleich historischer Aufnahmen mit aktuellen Fotos zeigt das Abschmelzen der Gletscher wie im Zeitraffer. Die Motive werden - wie einst auch die historischen Vorlagen - in den Spätsommermonaten abgelichtet, wenn der Schnee des vergangenen Winters abgetaut ist und die jetzige Ausbreitung der Gletscher deutlich sichtbar wird. Unter gleichem Blickwinkel und mit ähnlicher Aufnahmetechnik erstellt, zeigen diese Bildvergleiche auf eindringliche Weise den bestürzenden Gletscherschwund. Lesen Sie dazu auch unsere Pressemitteilung.

Zeugen des Gletscherschwunds in Bild und Ton
Zehn große Fototafeln vermittelten den Besuchern der Gletscherausstellung, was Jahr für Jahr in den Alpen vor sich geht: Die Gletscher schmelzen. In der Technischen Informations- und Universitätsbibliothek in Hannover zeigte die Greenpeace-Gruppe Hannover zusammen mit dem Team50Plus, den Greenpeacern über 50, die beeindruckende Fotodokumentation. Drei Wochen lang lud die Ausstellung Studenten und interessierte Besucher zum Verweilen im Foyer der Universitätsbibliothek ein.

Zeitzeugen sprachen in einer Hörkabine über den sichtbaren Rückgang der Gletscher in den Alpen, der bereits innerhalb eines Menschenlebens deutlich sichtbar ist. Die Bewohner und Liebhaber der Alpen fordern wie auch Greenpeace, ein Umdenken in der Energiepolitik, damit die letzten Gletscher vor dem Abschmelzen bewahrt bleiben. Nur der Ersatz von Kohle und Öl durch regenerative Energien kann den Klimawandel noch aufhalten. Der Besuchern der Ausstellung konnte die Greenpeace-Gruppe Hannover vermitteln: Auch der Einzelne kann durch einen umweltschonenden Lebensstil viel zum Erhalt der Gletscher beitragen.

Ergebnis
Die Ausstellung wurde nicht nur durch Studenten, sondern auch durch Hannoveraner besucht, die die Ausstelungsankündiogungen in derr tagespresse gelesen hatten. Am 28. April hat der lokale Fernsehsender H1 eine Reportage über die Gletscherausstellung gesendet.
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