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Kein Rückfall ins Atomzeitalter!
Kein Rückfall ins Atomzeitalter!

14.11.2007 | Tonja Mannstedt

Am 8. August 2005 protestierten Greenpeacer aus Hannover in der Innenstadt gegen die Atompolitik deutscher Parteien. Damit Deutschland auch nach der Bundestagswahl am 18. September nicht ins Atomzeitalter zurückfällt, informierte Greenpeace die Bürger auf einer bundesweiten Atomenergie-Tour über die Gefahren der Atomkraft und über die Folgen einer verfehlten Atompolitik.

Hintergrund
Die Atompolitik von CDU/CSU, SPD, Grünen und FDP reicht von abenteuerlich bis hin zu sträflichen Versäumnissen. Die einen wollen Deutschland zur Atommüllkippe Europas machen (FDP), die anderen würden gerne eine am wenigsten unsichere Lösung finden (Grüne), wollen aber niemandem weh tun und scheitern regelmäßig an ihrer Unfähigkeit, sich in der Frage der Endlagerung durchzusetzen. CDU/CSU sprechen über Laufzeitverlängerung und meinen den Rückfall ins Atomzeitalter.

SPD vertraut im so genannten Atomkompromiss auf das Gentleman-Agreement mit den Betreibern von Atomkraftwerken, die jedoch ganz anderes im Sinn haben. RWE und E.ON denken über Neubauten von Atomkraftwerken im benachbarten Ausland nach, Vattenfall sogar über Neubauten in Deutschland.

Damit Deutschland auch nach der Bundestagswahl am 18. September nicht ins Atomzeitalter zurückfällt, informiert Greenpeace die Bürger auf einer bundesweiten Atomenergie-Tour über die Gefahren der Atomkraft und über die Folgen einer verfehlten Atompolitik. Die Tour hat auch in Hannover Halt gemacht. Lesen Sie dazu unsere Presseerklärung.

Der Atomsaurier in Hannover
In der Innenstadt von Hannover standen Passanten am 8. und 9. August 2005 vor einem vier Meter großen Dinosaurier. Die roten Augen funkeln und Qualm steigt aus seinen Nüstern. Zusammengesetzt ist das Urviech aus Schrott. Greenpeace-Aktivisten protestieren damit gegen den drohenden Rückfall ins Atomzeitalter.

In den nächsten Wochen sammeln die Umweltschützer nicht nur in Hannover Unterschriften gegen die Pläne der CDU, den Atomausstieg nach einem Regierungswechsel rückgängig zu machen. Dazu haben sie ein großes Stoffbanner aufgestellt, wo die Passanten unter dem Motto Kein Rückfall ins Atomzeitalter! unterschreiben können.

Auf großen Schautafeln werden die Menschen an die großen Atomunfälle der Vergangenheit in Sellafield, Harrisburg, Tschernobyl oder Tokaimura erinnert. Die Tafeln zeigen, welche weiteren Gefahren durch die Atomkraft drohen und wie die Wende zur Energieerzeugung ohne Kohle und Atom in Deutschland erreicht werden kann.
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