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KleiderTauschParty die Zweite
KleiderTauschParty die Zweite

17.09.2015 | Ina Zerbin

Am Samstag lud Greenpeace Hannover zum zweiten Mal zum fröhlichen Kleidertausch auf dem PLATZprojekt in der Fössestraße. Mit Erfolg: Dieses Mal haben sich noch mehr Tauschbegeisterte auf die Socken gemacht.

Ob Pullover, Hosen, Kleider, Röcke, Schuhe oder Shirts - Die mitgebrachte Kleidung wurde eigenständig an gespannten Seilen, auf Tischen aus Paletten und anderen kreativen Auslagen geordnet und ausgetauscht - bedingungslos.

Diesmal kamen nicht nur mehr Leute, es gab auch mehr Platz für Klamotten sowie zum Anprobieren (in bewährten Umkleiden aus Greenpeace-Bannerstoff). Das Programm wurde ergänzt durch eine Plauderecke, wo sich bequem auf Sofas mit Greenpeace und dem 3. Welt Forum über die Kleidungsproduktion ausgetauscht werden konnte.

Während dessen waren Linda und Isabell mit Änderungswünschen in ihrem Nähatelier-Container gut beschäftigt. Des weiteren wurde ein Container zum Kino umfunktioniert – hier liefen kleine Spots von Greenpeace zum Thema giftfreie Mode und zur aktuellen Kampagne. Musiker, organisiert vom PLATZprojekt, rundeten das Ganze musikalisch ab.

Wir fanden: Es war mal wieder eine wunderbare Veranstaltung! Wir danken allen fleißigen, helfenden Händen und insbesondere für die Unterstützung durch das PLATZprojekt.

Auf ein Neues :)

 

Du willst mehr tun? Mach dich auf die Socken! Rede mit deinen Freunden und entdeckte Alternativen in deiner Nähe: www.greenpeace.de/konsumbotschaft

Tauschen als Konsumalternative zum klassischen Shopping

Häufig sind Kleiderschränke überfüllt und einen Großteil der Klamotten wird so gut wie nie getragen. Jeder Deutsche kauft im Schnitt 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr, Jugendliche sogar deutlich mehr. Entsprechend selten tragen wir die schnell erworbenen Stücke: Ein Party-Top wird im Schnitt 1,7 Mal getragen, bevor es ausrangiert wird. Und 40 Prozent unserer Kleidung sind Schrankhüter – wir tragen sie praktisch nie. Nach ihrer kurzen Lebensdauer landen drei von vier Kleidungsstücken im Müll, nur ein Viertel wird recycelt. Hinzu kommt: Bei der Produktion herkömmlicher Kleidung gibt es viele Mängel in sozialen und ökologischen Aspekten. Es werden beispielsweise giftige Chemikalien im Herstellungsprozess eingesetzt, welche vor allem die Flüsse und Seen in den Produktionsländern und damit auch die Lebensgrundlage der Menschen dort verschmutzen.

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