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Laufen für den Klimaschutz!
Laufen für den Klimaschutz!

26.05.2009 | Silke Schneider

Fünf Mitglieder der Greenpeace-Gruppe Hannover sind am 03.05.2009 beim Hannover-Marathon den 10 km Lauf mitgelaufen, um gegen die klimaschädliche Investition der Stadtwerke Hannover (enercity) in das Kohlekraftwerk Staudinger zu protestieren.

Und das Ergebnis ist eindeutig: Beim diesjährigen Marathon in Hannover gibt es einen klaren Verlierer und das ist enercity! Haushoch gewonnen haben die laufenden Aktivisten von der Greenpeace-Gruppe Hannover. Bei über 120.000 Zuschauern und über 14.000 Teilnehmern feierte Hannover nach Aussage der Presse den Marathon der Superlative.

Aus der Menge herausstechend machten dazwischen fünf Läufer mit ihren T-Shirts und ihrer Fahne auf die klimaschädliche Investition der Stadtwerke Hannover aufmerksam. enercity = Kohle = Klimakiller = negative energie stand auf den T-Shirts und die Fahne forderte die Stadtwerke auf, enercity: 300 Mio. Euro in Ökostrom statt für Klimakiller Kohle!
Auf dem letzten Kilometer kurz vor dem Ziel, dort wo zigtausende Zuschauer standen und die einlaufenden Läufer feierten, wurde im Laufen das Banner ausgerollt und prangerte die Stadtwerke Hannover noch einmal richtig an: 300.000.000 Euro für Klimakiller Kohle – positive energie?
Zusätzlich wurden noch Infoflyer an die Zuschauer verteilt.

Dass die Energie von enercity nicht positiv sein kann, war jetzt nicht mehr zu übersehen.

Enercity wirbt massiv im Großraum Hannover mit dem Slogan positive energie und plant trotzdem, sich mit ca. 300 Millionen Euro an der Erweiterung des Steinkohlekraftwerks Staudinger bei Grosskrotzenburg im Bundesland Hessen zu beteiligen. Die Gesamtinvestition für das neue Kraftwerk, das als Gemeinschaftskraftwerk von E.ON Kraftwerke und den Stadtwerken Hannover (Beteiligung 25,2 %) realisiert wird, beträgt rund 1,2 Milliarden Euro. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2013 geplant. Der Neubau von Kohlekraftwerken etabliert die klimaschädliche Nutzung von Kohle für 30 - 40 Jahre und fördert damit den Klimawandel. Negativer kann Energie aus Sicht von Greenpeace kaum sein. Kohle ist der klimaschädlichste und dazu der schmutzigste Brennstoff der Welt. Greenpeace fordert von enercity konsequenten Klimaschutz statt Kohleschmutz!

Mit der Aktion im Rahmen des Marathons der Superlative verlieren die Stadtwerke Hannover sicher in den Augen vieler Zuschauer an Sympathie. Die Menge war begeistert und schaute sich interessiert nach den ungewöhnlich auffallenden Läufern um.
Und hoffentlich bald nach einem wirklich positiven Energieanbieter mit Ökostrom!

Dies war nur eine Aktion der Greenpeace-Gruppe Hannover zum Thema Stopp CO2 – Stopp Klimawandel – Stopp Staudinger. Die Greenpeace Gruppe Hannover hatte im letzten Jahr immer wieder gegen die klimaschädliche Kohlepolitik von enercity protestiert sowie die BürgerInnen darüber informiert und zahlreiche Unterschriften gegen den Ausbau des Kohlekraftwerks Staudinger gesammelt.
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