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Mahnmal vor dem Regenwaldhaus
Mahnmal vor dem Regenwaldhaus

15.11.2007 | Tonja Mannstedt

Seit dem 8. Dezember steht er vor dem Regenwaldhaus: der Baumstumpf eines 100 Jahre alten Urwaldbaumes. Dinizia excelsa Ducke ist sein lateinischer Name. Im Handel ist die Baumart auch als Angelim zu finden. Zuhause ist der Urwaldriese im Amazonasgebiet in Südamerika. Greenpeacer aus Hannover und Hamburg haben den Baumstumpf des Urwaldriesen vor dem Berggarten abgesetzt, um auf die anhaltende Abholzung und Zerstörung riesiger Urwaldgebiete aufmerksam zu machen.

Hintergrund
Alle zwei Sekunden wird weltweit Urwald in der Größe eines Fußballfeldes zerstört. Allein in Brasilien hat die Abholzung von Regenwäldern innerhalb eines Jahres um alamierende 40 Prozent zugenommen. Dies gab die brasilianische Regierung Ende Juni 2003 bekannt. Auch der Urwaldbaum Dinizia excelsa Ducke fällt häufig den großen Kettensägen zum Opfer. Sein Holz wird zum Brücken- und Schiffsbau, für Eisenbahnschwellen, Zaunpfähle oder Terrassen verwendet. Auch auf Spielplätzen und bei Stallbauten findet das wertvolle Urwaldholz Verwendung. Greenpeace will diese Urwaldzerstörung stoppen.

Ein Baumstumpf des riesigen Tropenbaums steht für fünf Monate vor dem Regenwaldhaus in Hannover. Mit diesem gigantischen Zeugnis wollen Greenpeace, das Regenwaldhaus und die Herrenhäuser Gärten auf den nicht enden wollenden Ausverkauf der Regenwälder aufmerksam machen. Dieser Baumstumpf zeigt, wie einzigartig, artenreich und faszinierend Regenwälder sind.

Unterstützen Sie uns, die letzten Urwälder zu schützen. Kaufen Sie nur urwaldfreundliches Holz mit dem Siegel des Forest Stewardship Council (FSC) und Recyclingpapier. Weitere Informationen zu dem Urwaldbaum finden Sie hier.
Stiller Protest gegen die Urwaldzerstörung

Seit dem 8. Dezember steht er vor dem Regenwaldhaus: der Baumstumpf eines 100 Jahre alten Urwaldbaumes. Dinizia excelsa Ducke ist sein lateinischer Name. Im Handel ist die Baumart auch als Angelim zu finden. Zuhause ist der Urwaldriese im Amazonasgebiet in Südamerika. Greenpeacer aus Hannover und Hamburg haben den Baumstumpf des Urwaldriesen vor dem Berggarten abgesetzt, um auf die anhaltende Abholzung und Zerstörung riesiger Urwaldgebiete aufmerksam zu machen.

Aufgrund seiner Größe besteht das Ausstellungsstück von Greenpeace aus mehreren Teilen, die zusammen rund zehn Tonnen wiegen. Die Einzelteile wurden vor Ort mit schwerem Gerät zusammengesetzt. Der Baumstumpf hat eine Höhe von vier Metern und im unteren Bereich einen Durchmesser von fünf Metern.

Der Baumstumpf gibt nur eine vage Vorstellung der Ausmaße, die der Urwaldriese in der freien Natur aufweist. Hier erreicht er eine Höhe von bis zu 60 Metern und ist damit einer der höchsten Bäume im Amazonasgebiet. Leider ist die Baumart auch bei Holzkonzernen sehr beliebt: Mehr als 50 Prozent der Hartholz-Verkäufe im Amazonasgebiet werden durch diese Art abgedeckt.

Die Ausstellung des Baumstumpfes erfolgt in Kooperation mit dem Regenwaldhaus im Berggarten. Hier können sich Besucher über die natürliche Flora und Fauna der Tropen und über ihre Bedrohung informieren. Bis Ende April ist der Baumstumpf von Greenpeace in Hannover zu besichtigen.

Ergebnis
In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung stand am 9. Dezember 2004 ein kurzer Bericht über den Baumstumpf von Greenpeace. Ein Foto zeigte den riesigen Baumstumpf vor dem Eingang des Berggartens in Hannover.

Die Neue Presse zeigte ein beeindruckendes Foto in Ihrer Ausgabe vom 12. Januar 2005.
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