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Nein zum japanischen Walfang
Nein zum japanischen Walfang

14.11.2007 | Tonja Mannstedt

Zwei Tage lang protestierten mehrere Mitglieder der Greenpeace-Gruppe Hannover an der Expo-Uhr gegen den fortgesetzten Walfang der Japaner und sammelten Protestpostkarten an den japanischen Außenminister. Mit einer computergesteuerten Großbild-Präsentation machten sie am 13. und 14. November 2000 darauf aufmerksam, dass Japan jedes Jahr unter dem Deckmantel wissenschaftlicher Forschung auch in dem von der IWC ausgewiesenen Schutzgebiet im Südpolarmeer rings um die Antarktis Großwale wildert.

Expo-Uhr, Karmarschstraße. Springende Wale, eine Walmutter mit Kalb, eindrucksvolle Meeresriesen in ihrem Element: Mit einer computergesteuerten Großbild- Präsentation machen mehrere Mitglieder der Greenpeace Gruppe Hannover am 13.11. und 14.11. von 16.00-20.00 Uhr auf den fortgesetzten Walfang der Japaner aufmerksam. Auf der sechs Quadratmeter großen Leinwand, die an der Expo Uhr in der Karmarschstraße aufgebaut wird, sind aber auch die Bedrohungen der Tiere zu sehen, das blutige Schlachten durch die japanische Fangflotten. In diesen Tagen wird die japanische Flotte wieder in die Antarktis auslaufen. In den Gewässern am Südpol wollen die Japaner in dieser Saison wieder hunderte Minkewale töten. Und das, obwohl die Wale seit dem Winter 85/86 durch ein weltweites Fangverbot geschützt sind und das Südpolarmeer zum Schutzgebiet erklärt wurde.

Die japanische Regierung schert sich nicht um diese internationalen Beschlüsse, sagt Katja Freund aus der Gruppe Hannover, die subventionieren diese grausame Jagd, damit die Luxusrestaurants des Landes Walfleisch auf der Karte anbieten können. Schon im Sommer hatte die japanische Regierung die Diskussion um die Wiederaufnahme der kommerziellen Jagd verschärft, indem sie im Pazifik neben Minke- auch Pott- und Brydewale zu angeblich wissenschaftlichen Zwecken töten ließ.

Eigentlich müsste es seit dem Ende der Waljagd viel mehr Wale in den Weltmeeren geben. Aber da die Meere verschmutzt und überfischt sind, Unfruchtbarkeit durch chemische Gifte und die Veränderung des Lebensraumes durch den Klimawandel den Walen zu schaffen machen, gibt es längst nicht genug Nachwuchs, um die Lücken der jahrhundertelangen Bejagung zu schließen. Oft ist gerade in Deutschland nicht bekannt, dass die Japaner die friedlichen Riesen weiter jagen, so Katja Freund . Mit unserer Großbild- Tour durch ganz Deutschland wollen wir das ändern. Wer sich dem Protest gegen den japanischen Walfang anschließen möchte, der kann am Stand in der Karmarschstraße Postkarten an den japanischen Außenminister erhalten.
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