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Poco verkauft immer noch Urwaldholz!
Poco verkauft immer noch Urwaldholz!

19.11.2007 | Tonja Mannstedt

Die Greenpeace-Gruppe Hannover hat am 28. April 2007 vor dem Einrichtungshaus POCO in Hannover-Linden zum dritten Mal gegen Gartenmöbel aus Urwaldzerstörung protestiert. Bei POCO werden seit Jahren Nyatho-, Bankirai- und Teakmöbel ohne das international anerkannte FSC-Umweltsiegel angeboten und stammen daher mit hoher Sicherheit aus Urwaldzerstörung. Während Ketten wie Real, OBI und Hornbach mittlerweile fast ausschließlich FSC-Gartenmöbel verkaufen, weigert sich POCO bis heute verbindlich, auf FSC-Gartenmöbel umzustellen.

Hintergrund
Die letzten Urwälder der Erde werden in rasanter Geschwindigkeit abgeholzt. In Indonesien stammen rund 80 Prozent der Hölzer aus illegalen Einschlägen. Dieses Urwaldholz taucht dann in Deutschlands Bau- und Möbelcentern als Gartenmöbel auf. So auch bei POCO.

Bei POCO werden seit Jahren Nyatho-, Bankirai- und Teakmöbel ohne das international anerkannte FSC-Umweltsiegel angeboten und stammen daher mit hoher Sicherheit aus Urwaldzerstörung. Während Ketten wie Real, OBI und Hornbach mittlerweile fast ausschließlich FSC-Gartenmöbel verkaufen, weigert sich POCO bis heute verbindlich, auf FSC-Gartenmöbel umzustellen.
Greenpeace zum dritten Mal gegen POCO

Die Greenpeace-Gruppe Hannover hat am 28. April 2007 vor dem Einrichtungshaus POCO in Hannover-Linden erneut gegen Gartenmöbel aus Urwaldzerstörung protestiert. Bereits zweimal - im April 2005 sowie im Frühjahr 2006 - hatten die Hannoveraner Greenpeacer die Geschäftsführung des Möbel-Discounters auf diesen Mißstand aufmerksam gemacht - bisher ohne jede Reaktion.

Mit Hilfe eines großen Banners mit der Aufschrift Keine Gartenmöbel aus Urwaldzerstörung informierten daher zehn Aktivisten im April Verbraucher erneut darüber, dass die bei POCO angebotenen Gartenmöbel aus Urwaldholz sind.

Die Greenpeacer verteilten Hunderte von Infoflyern über die Urwaldzerstörung und die Firmenpolitik von POCO an Kunden, Passanten und Besucher des Gewerbegebietes.

Auf dem Flyer wurden sie auch aufgefordert, Protest-E-Mails an den POCO-Einkaufsleiter im Ruhrgebiet zu schicken.

Die Aktivisten informierten die Kunden vor allem über die Folgen der Urwaldzerstörung: Durch den unüberlegten Kauf von Gartenmöbeln aus Urwaldholz werden nicht nur die Lebensräume der vom Aussterben stark bedrohten Orang-Utans zerstört. Darüber hinaus trägt die Urwaldzerstörung zu 20 Prozent zum Klimawandel bei. Mit weltweiten Folgen für die Umwelt!

Ergebnis
Die Proteste der Greenpeace-Gruppe Hannover gegen POCO werden daher so lange weitergehen, bis das Einrichtungshaus sich verpflichtet, nur noch Holz und Möbel mit dem anerkannten und kontrollierten FSC-Siegel zu verkaufen.
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