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Raubbauholz in Hannover
Raubbauholz in Hannover

27.01.2009 | Andreas Ehli

Urwälder: Schön, bedroht – und sehr weit weg. So ist zumindest der erste Eindruck. Doch die letzten Wälder sind bei weitem nicht so weit weg wie es scheint.

Um Urwaldholz zu sehen muss man nicht nach Afrika, Lateinamerika oder Kanada fahren – Urwaldholz gibt es auch in Deutschland. Gartenmöbel, Parkett, Verpackungen, Papier, Türrahmen, Balkondielen und Frischfasertoilettenpapier sind die traurigen Endprodukte stolzer Urwaldriesen. Auch in Hannover wird Raubbauholz aus den letzten Urwäldern zum Verkauf angeboten.Geschäfte wie Holzland Stoellger, Möbel Staude und Parkett Husnik handeln mit bedrohten Holzarten wie Bangkirai, Wengé und Teak.
Nur das Forest Stewardship Council (FSC)-Siegel garantiert, dass seltene Hölzer wie diese nicht aus Raubbau oder ökologisch und sozial bedenklichen Plantagen stammen.
Die Greenpeace Gruppe Hannover protestierte bereits mehrfach bei Holzland Stoellger und diversen anderen Raubbauholzanbietern für eine Umstellung auf FSC und mehr heimische Hölzer in der Region Hannover und erzielte damit bei den Geschäften Poco und Butlers bereits Erfolge.

Was können Sie zum Schutz der Wälder tun?
- kaufen Sie einheimische Hölzer, oder Hölzer mit FSC-Siegel
- benutzen Sie Recyclingpapier
- sprechen Sie offen die Geschäftsführung von Läden an, bei denen Ihnen Tropenholz ohne FSC-Siegel aufgefallen ist
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