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Umschalten und abschalten
Umschalten und abschalten

14.11.2007 | Tonja Mannstedt

Die Greenpeace-Gruppe Hannover hat einen Energie-Infostand entwickelt, mit dem sie Bürger auf Stadtfesten und in der Fußgängerzone über die Gefahr der Atomenergie, die gefährlichen Pläne der CDU und über saubere Alternativen informieren. Erste Etappen unser lokalen Energie-Tour waren das Fährmannsfest in Hannover am 30. Juli 2005 sowie das Musikfestival Zytanien am 26. und 27. August bei Lehrte. Unser Motto: Den großen Stromschalter umschalten, Atomkraftwerke für immer abschalten.

Hintergrund
Mit den Neuwahlen im September und einem möglichen Regierungswechsel droht Deutschland der Rückfall ins Atomzeitalter, wenn die CDU ihre Pläne umsetzt. Diese sehen eine deutliche Verlängerung der Laufzeiten von deutschen Atomkraftwerken vor.

Doch konventionelle Energien sind eine schechte Alternative: Kohle ist klimaschädlich, Atomkraft ist gefährlich, unsicher und produziert strahlenden Abfall. Greenpeace setzt auf Energieeffizienz, erneuerbare Energiequellen und Energiesparen. Auf dem Energie-Stand der Greenpeace-Gruppe Hannover werden Passanten über Alternativen zur Atomkraft informiert und animiert, selbst etwas zu tun: Mit einem Wechsel zu einem Ökostromversorger und Energiesparen.
Auf dem Musikfestival Zytanien

Statt Atommüll und Klimawandel, Ökostrom - ein guter Handel stand auf dem knallgelben Banner, das Passanten bereits von weitem sehen konnten. Mit Windrad, Photovoltaik-Zelle und Atomkraftwerk zeigte die Greenpeace-Gruppe Hannover am 26. und 27. August 2005 auf dem Musikfestival zwei Energieszenarien für Deutschland: konventionelle Energieträger wie Atomkraft oder innovative, saubere erneuerbare Energien.


Auf dem Zytanien OpenAir
Die Greenpeacer stellten Interessenten am Stand die wichtigsten Kriterien für einen Ökostromversorger vor und grenzten gute Stromanbieter wie GreenpeaceEnergy von den schlechten Anbietern ab.

Dann sollten sich die Besucher entscheiden: Umschalten und damit abschalten? Sie mußten einen großern Schalter in der Mitte des Standes umlegen und somit symbolisch die Weichen für die Zukunft stellen.

Auf dem Kinderfest des Schulbiologiezentrum
Bei der jährlich stattfindenen Veranstaltung im Schulbiologiezentrum in Herrenhausen war der Energie- und Ökostrom-Stand von Greenpeace der Renner. Junge Besucher konnten beim Dosenwerfen mit Sonnenbällen auf Atomkraftwerke werfen. Als Belohnung gab es AKW-Kekse zum Vernaschen.

Auch am 30. Juli 2005 informierten die Greenpeacer aus Hannover auf dem Fährmannsfest an der Ihme über den Stromwechsel zu einem Ökostromanbieter, über die Vorteile erneuerbarer Energien und die Gefahren der CDU-Atompolitik. Die Besucher des Fests waren allerdings mehr an der Musik und weniger an Ökostrom und Atomkeksen interessiert.

Ergebnis
Das Ökostrom ein wichtiges Thema ist, wurde bei den Infoständen schnell deutlich. Um Menschen zum Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter zu bewegen, bedarf es viel Überzeugungsarbeit.
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